Die Cheesecake-Premiere

Als Kind fand ich ja die Idee von einem „Käsekuchen“ immer ganz schön komisch, mittlerweile hab ich verstanden, dass da weder Emmentaler noch Gorgonzola reinkommt. Eine aufschlussreiche Erkenntnis!
Vor kurzem hab ich dann eine der letzten Ausgaben vom Mutti-Magazin durchgeblättert und da war es: Das „Knaller-Käsekuchen“-Rezept, schön bebildert und so verlockend. Also dacht ich mir „Ran an die Arbeit, das wird was!“. Und so war es auch.
Zur Info: Ich habe das Original-Rezept etwas abgeändert, ein bisschen weniger Butter und Topfen (Quark) genommen, da es mir etwas zu viel von der Topfenmasse war!

Cheesecake

Zutaten Mürbteig:
(Mürbteig ist echt nicht schwer zu machen, allerdings: wenn man wenig Zeit und/oder Geduld hat, kann man ihn natürlich auch fertig kaufen – wer mag, kann auch eine größere Portion machen und einen Teil davon einfrieren für’s nächste Mal!)

150 g Mehl
60 g Butter
75 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Zubereitung Mürbteig:
Die Butter in Stückchen schneiden und alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Dann zu einer Kugel formen, luftdicht verschließen (ich hab’s in ein Gefriersackerl gepackt – auf hochdeutsch nennt man sowas glaub ich Frischhaltetüte? Egal, ich denke ihr wisst, was ich meine!) und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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Zutaten Topfenmasse (=Quarkmasse):
200 g Butter
200 g Zucker
6 Eier
750 g Magertopfen
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
1.5 Pkg. Backpulver
1 Zitrone

Zubereitung Topfenmasse:
Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Nach und nach zuerst die Eier, dann den Topfen mit dem hinzufügen und mit dem Mixer auf niedriger Stufe verrühren. Vanillepuddingpulver und Backpulver hinzufügen. Zu guter Letzt noch den Saft der Zitronen unterrühren – schon ist die Creme fertig!

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Nun eine etwa Springform mit etwa 26 cm Durchmesser einfetten und den Teig am Boden ausrollen. Mit einer Gabel ein paar Löcher in den Teig stechen, damit er gleichmäßig gebacken wird.
Den Rand der Springform draufsetzen und verschließen, die Topfenmasse regelmäßig auf dem Teig verteilen und schon geht’s ab in den Ofen, und zwar für insgesamt 50 Minuten bei 180°C Umluft.

Cheesecake

Im Magazin gibt’s zwei super Tipps, damit der Käsekuchen nicht einreißt oder zu dunkel wird: Ihr könnt nach 10 Minuten Backzeit den Kuchen am Rand der Springform mit einem Messer lösen, damit er nicht so anklebt und später beim Lösen der Springform nicht reißt. Nach weiteren 25 Minuten könnt ihr den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht ganz so dunkel wird.

Ich habe noch eine ganz schnelle Erdbeersauce dazu gemacht: Einfach 1 kg Erdbeeren vierteln, in einem Topf warm machen und als eine Art heißes Kompott dazu servieren. Da der Kuchen eh schon süß genug ist, hab ich keinen extra Zucker mehr zu den Erdbeeren hinzugefügt.

Cheesecake

Zugegeben, es ist zwar nicht der schnellste Kuchen der Welt, aber wenn man Spaß am Backen hat, macht das ja auch nichts – im Gegenteil! Es zahlt sich auf jeden Fall aus, bei mir wird’s in nächster Zeit auf jeden Fall öfter Cheesecake geben.

Bis dahin alles Liebe,
Alex

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