Homemade Sushi & Maki

Ihr Lieben!

Gerade jetzt im Sommer, wenn es warm ist, ess ich besonders gern Sushi und Maki. Früher hab ich dann ungefähr mindestens einmal die Woche Sushi vom Sushi-Laden meines Vertrauens gegessen, der netterweise genau neben meiner früheren Wohnung und meiner Arbeit eine Filiale hatte.

Irgendwann hab ich mir dann gedacht: Das kann ja so schwer nicht sein, das muss ich mal ausprobieren und selbst machen. Gesagt getan. Und es ist wirklich gar nicht so schwer, wenn man das richtige „Werkzeug“ hat.

Heute möchte ich also meine Erfahrungen des Sushi und Maki Selbermachens mit euch teilen. Damit alles gut klappt und es dann auch gut schmeckt, sind ein paar Sachen unabdingbar – man braucht:

– Sushi-Reis
– Lachs (wobei ich zugeben muss, geräucherten Lachs zu verwenden, vor rohem Lachs hab ich (noch) zuviel Angst. Aber der geräucherte Lachs ist meiner Meinung nach eine wirklich tolle Alternative)
– Gurke
– reife Avocado
– Sushi-Blätter (getrockneter Seetang)
– Wasabi-Paste
– Sesam
– Soja Sauce
– Bambusmatte
– richtig scharfe Messer

Zuallererst muss der Reis – am besten nach Packungsanweisung – gekocht werden. Anscheinend kann man dabei gar nicht soviel falsch machen. Bei mir hat das letzte Mal exakt nachdem ich den Reis zum Kochen hingestellt hatte, das Handy geklingelt – natürlich hab ich da vorher vergessen einen Blck auf die Uhr zu werfen und die Zeit beim Telefonieren vollkommen vergessen. Geworden ist der Reis dann trotzdem was. Und das, obwohl ich sonst nur eine – wirklich nur eine einzige Reissorte richtig kochen kann. Nach der Kochzeit, soll der Reis noch etwas ziehen. Danach am besten auf einem Teller auflegen, damit er rasch abkühlt. In vielen Rezepten wird der Reis noch mit Reisessig, Salz und Zucker gewürzt – das hab ich gekonnt ignoriert, vor allem da ich mir nicht extra einen Reisessig kaufen wollte. Klappt auch ohne super!

Sushi selbstgemachtIn der Zwischenzeit können schon Gurke, Avocado und Lachs in Streifen geschnitten werden.Sushi selbstgemacht
Für klassische Maki werden die Sushi-Blätter halbiert und auf die Bambusmatte gelegt, mit der später die Rolle gerollt wird. Dann Reis gut darauf verteilen. Hier am besten mit den Händen arbeiten und diese dabei immer wieder in kaltes Wasser tauchen – der Reis pickt furchtbar. Gut, damit das Maki dann auch zusammenhält. Schlecht, weil ALLES auf den Händen picken bleiben will. Also: Hände immer mal wieder ins Wasser tauchen, damit der Reis nicht festklebt.
Dann können auch schon die Gemüse- und/oder Lachsstreifen darauf verteilt werden (achtet dabei darauf, dass vor allem oben und unten etwas Rand bleibt) und dann…

Sushi selbstgemacht Sushi selbstgemacht
…geht´s ans Rollen! Aber keine Angst, das ist gar nicht so schwer! Durch die Bambusmatte kann das Ganze einfach aufgerollt werden. Wichtig ist dabei, die Gemüse- oder Lachsstreifen immer wieder gut hineinzudrücken, damit sie auch mit IN die Rolle gerollt werden, und nicht davor hergeschoben werden – wenn ihr versteht, was ich damit sagen will. Die Rolle dabei auch immer wieder während dem Aufrollen mit den Händen gut andrücken. Und fertig ist die Maki-Rolle!

Natürlich kann die normale Maki-Rolle auch umgekehrt und ein sogenanntes Uramaki à la California Rolls gemacht werden. Dazu einfach den Reis wie gewohnt auf dem Sushi-Blatt verteilen – hier hab ich auch noch Sesam daraufgestreut – dann auf der Bambusmatte umdrehen und die Gemüse- und/oder Lachsstreifen auf das Sushiblatt legen. Dann wieder wie gewohnt aufrollen.

Beim Schneiden der Rollen ist es wichtig, ein richtig scharfes Messer zu verwenden, das am besten auch wieder mit kaltem Wasser angefeuchtet wurde. Vor allem die umgekehrten Maki lassen sich sehr schwer schneiden.
Sushi selbstgemachtJetzt sind wir eigentlich auch schon fertig.

Für alle, die auch noch klassisches Sushi probieren möchten: Dafür einfach etwas Reis mit der angefeuchteten Hand zu einer ovale Form formen und passend zugeschnittenen Lachs, Gurke oder Avocado darauflegen. Dann kann noch ein Streifen vom Sushi-Blatt über das Sushi gelegt werden. Dabei am besten die Enden des Streifens anfeuchten, damit sie besser kleben bleiben.

So, das wars jetzt aber wirklich.

Wir haben zum Sushi noch Wasabi, Soja-Sauce sowie Hummer-Chips mit süß-scharfer Chilisauce gegessen. Aufessen konnten wir das alles übrigens nicht, wie immer haben wir es zu gut gemeint und unsere Liebe zum Essen hat uns ausgetrickst.

Sushi selbstgemacht
Vielleicht konnte ich ja den ein oder anderen Sushi und Maki-Liebhaber inspirieren, das Ganze mal selbst auszuprobieren. Es dauert zwar vor allem anfangs etwas länger, aber es macht richtig Spaß und ist auch wunderbar geeignet, um gemeinsam zu „kochen“ oder seine Lieben mal mit einem etwas anderem selbstgemachten Essen zu überraschen 🙂

Alles Liebe,
Verena

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