Was ich am Juni (in den USA) besonders mochte

Wie schon im Mai wollen wir bzw. ich euch auch zeigen, was uns bzw. mich im Juni so happy gemacht hat – dieses Mal übernehme nämlich ich (Alex) 🙂 Da ich die meiste Zeit im Juni in den USA war, gibt’s heute mal eine Art „Sonderausgabe“ (kann man das so nennen, wenn es das Format erst zum zweiten Mal gibt? Hm. Egal.) mit speziellen Orten, Plätzen und Dingen, die mir auf meiner Reise besonders gefallen haben. Los geht’s:

#1 High Line in NY
New York ist eine Stadt, die unendlich viel zu bieten hat. Zuerst, als wir die „typischen Sehenswürdigkeiten“ besuchten, war mir alles etwas zu stressig, zu voll mit Menschen und zu chaotisch (ich mag’s eher ruhig und entspannt). Doch dann haben wir immer mehr hübsche Orte/Viertel mit vielen Grünflächen gefunden, wo es ein wenig entspannter zugeht, wo man trotzdem gleichzeitig das Großstadt-Flair genießen kann. Einer dieser Plätze war die High Line, eine stillgelegte Bahntrasse im Meatpacking District in Manhattan. Sie wurde mit allen möglichen Grünzeug bepflanzt und ist zu einer Art Park geworden, wo die Bewohner des Big Apple spazieren gehen, lesen, Freunde treffen, sich künstlerisch austoben oder picknicken. High LineHigh Line #2 Reading Terminal Market in Philadelphia
Als wir in Philadelphia im Bus Richtung Innenstadt saßen, fing ein Mann mit uns zu plaudern an. Er hörte uns deutsch sprechen und erzählte, er habe mal deutsch studiert und war schon öfters in Deutschland gewesen. Im Laufe des Gesprächs gab er uns ein paar Hinweise, was wir uns alles in Philadelphia ansehen könnten. Und vollkommen unverhofft breitete es sich wie ein Lauffeuer aus und aus allen Ecken des Busses kamen Tipps und Empfehlungen, was wir nicht verpassen dürften – genial! In Sachen Essen waren sich alle einig: Wir müssten zum Reading Terminal Market. Also sind wir gleich mal als erstes dorthin gestartet. Es ist eine Art Essenshalle mit verschiedenen kleinen „Lokalen“, Ständen, bei denen man schon fertige Gerichte, Frühstück, Smoothies oder auch einzelne Zutaten wie Gemüse, Obst, Gewürze oder Fleisch kaufen kann. Ich hätte mich dort glaub ich eine ganze Woche aufhalten können. In keinem Reiseführer stand ein Wort davon… Gott sei Dank haben wir den Bus genommen!Reading Terminal MarketReading Terminal MarketReading Terminal Market Reading Terminal Market #3 Sonnenuntergang in Key West
Die Key Islands habe ich mir vorgestellt wie das Paradies auf Erden. Und an vielen Plätzchen sind sie auch genau das: ein einzigartiges Stück Natur, wirklich wunderschön. Doch als wir in Key West ankamen, dachte ich mir erstmal, wir seien am falschen Ort angekommen! Am Mallory Square beispielweise, dem Hauptplatz der Stadt, von dem aus man den Sonnenuntergang über dem Golf von Mexiko bewundern kann, ging’s ziemlich rund. Feuerschlucker, Unmengen von Touristen, Partyboote, die vorbeiziehen… und das Ganze geht weiter in der Duval Street, die ein bisschen so war, wie ich mir den Ballermann vorstelle (na gut, es war auch Samstag Abend). Wenn man genau hinsieht, entdeckt man jedoch nach und nach hübsche kleine Lokale und Läden in Seitengässchen, wunderschöne Häuser, offene und hilfsbereite Menschen – und auch den Sonnenuntergang kann man in aller Ruhe genießen, wenn man sich nur ein paar Schritte vom Mallory Square entfernt. Und was für ein Sonnenuntergang das war! Sonnenuntergang Key West #4 Dolphin Research Center in Grassy Key (Key Islands)
In unserem Urlaub haben wir wirklich viel und vor allem ganz unterschiedliche Sachen gesehen und erlebt. Was mich jedoch nach wie vor beeindruckt, ist der Besuch im Dolphin Research Center in Grassy Key. Die Herangehensweise und der Umgang der Pfleger mit den Tieren hat mich erstaunt und positiv überrascht, und die Tiere an sich sind sowieso unglaublich. Delfine sind so aufmerksam und strahlen so eine Ruhe und Zufriedenheit aus, ich hätte locker ein paar Tage dort bleiben und den hübschen Tierchen einfach nur beim Schwimmen zusehen können. Dolphin Research Center Dolphin Research Center Dolphin Research Center Auf einen tollen Juli!
Alex

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