Island in Bildern – #1: Golden Circle Tour

Es fühlt sich an, als wäre meine Island-Reise schon eine halbe Ewigkeit vorbei. Nun hab ich es endlich geschafft, Bilder auszuwählen, die ich unbedingt mit euch teilen will. Die Wahl fiel mir nicht leicht, ich habe vielleicht einfach zu viele Fotos gemacht! Insgesamt waren wir sechs Tage in Island, was für die ganze Schönheit, die das Land zu bieten hat, fast ein bisschen wenig war. Aber man sieht sich ja immer zwei Mal im Leben… Reykjavík FlughafenEinen kleinen Eindruck der Hauptstadt Reykjavík habe ich euch ja schon gegeben.
Außer uns Reykjavík anzusehen, haben wir zwei größere Touren gemacht. Zum einen die Golden-Circle-Tour, die heute im Mittelpunkt steht und die wahrscheinlich jeder mal macht, wenn er auf Island ist.
Außerdem haben wir einen zweitägigen Ausflug zum Gletschersee Jökulsárlón gemacht, wo wir so einiges erlebt haben, aber das erzähle ich euch in einem zweiten Post.
Da wir unser Hotel in Reykjavík hatten, haben wir von dort aus die Touren gestartet, und zwar mit Grayline oder Extreme Iceland und waren echt zufrieden mit den Veranstaltern. Es hat alles super geklappt und unsere Reiseleiter waren sehr nett. Das liegt aber vielleicht auch an den Isländern im Allgemeinen, die uns durchweg ziemlich unkompliziert, hilfsbereit und offen begegnet sind.

Golden Circle Tour

Die Route
Reykjavík – Thingvellir National Park – Gullfoss Wasserfall – Geysir – Skáholt (Kirche) – Reykjavík

Golden Circle Tour
Die erste Station war der Thingvellir National Park.

Pingvellir National Park

Thingvellir National Park

Es war einfach wunderschön, an diesem Ort zum ersten Mal die Stille und die Unendlichkeit Islands bewundern zu können – und das, obwohl es einer der klassischen Touri-Stops ist.

Thingvellir National Park

Thingvellir National Park: Amerikanische und europäische Kontinentalplatte driften hier auseinander

Weiter ging’s zum größten Wasserfall Islands: Gullfoss. Da ich noch nie einen richtigen Wasserfall gesehen hab sondern nur kleine Bächlein, die einen Berg runterfließen, war ich überwältigt. Das Wetter zeigte sich von seiner typisch isländischen Seite – wir kamen im Schneesturm an und gingen bei blauen Himmel und Sonnenschein wieder.

Gullfoss

Gullfoss

Gullfoss

Gullfoss

Gullfoss

Nach einer kurzen Stärkung stand das am Programm, worauf ich mich am meisten freute: Das geothermale Geysirgebiet, vor allem der Geysir Strokkur, der alle acht bis zehn Minuten ausbricht. Am liebsten wäre ich den ganzen Tag hier geblieben und hätte zugesehen, wie das heiße Wasser immer wieder unerwartet in die Luft schießt.

Geysir – geothermal area

Geothermales Geysirgebiet

Strokkur

Geysir Strokkur

Nach diesen ganzen Eindrücken, den ständigen Wetterveränderungen, der Kälte und dem vielen Gehen war ich nicht mehr ganz aufnahmefähig – umso besser, dass es wieder zurück Richtung Reykjavík ging und ich einfach nur den Ausblick aus dem Bus genießen konnte. Wir machten noch einen kurzen Stop bei der Skálholt Kirche. Um nun gnadenlos ehrlich zu sein: Die Kirche interessierte mich viel weniger als das hübsche Haus, das nebendran stand. Zum krönenden Abschluss zeige ich euch noch ein paar Landschaftsbilder – wo genau diese Fotos entstanden sind? Gute Frage! Island ist vielleicht dazu da, ein bisschen den Halt und die Orientierung zu verlieren, kommt mir vor… und das ist gut so.Island

Island

Island

Island

Island

Island

Zum Abschluss noch ein sehr schönes Video, um euch Island auch in Bewegtbildern näher zu bringen:

Ich werde euch natürlich auch noch über unsere zweite Tour berichten, die die Ostküste entlang zum unglaublichen Gletschersee Jökulsárlón führte. War jemand von euch schon mal in Island oder hat das Land als Reiseziel geplant? Wenn ihr Fragen habt, auch schon Blogbeiträge über Island gemacht habt oder irgendeine andere Verbindung zu Island habt – lasst doch einen Kommentar da!

Alles Liebe,
Alex

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