Reykjavík im Schnee

ENDLICH! Überstanden! Der Winter ist mittlerweile vorbei und ich inhaliere jeden Sonnenstrahl den ich erwischen kann.
Irgendwie macht es jetzt umso mehr Spaß, einen Blick auf die kalte Jahreszeit zurückzuwerfen. Auf meinen Besuch im verschneiten, windigen, gewaltigen, wunderschönen Island Anfang März. Bevor ich euch in einem anderen Post noch etwas mehr über das Land und die einzigartige Natur erzählen (und vor allem zeigen) werde, möchte ich euch gerne Reykjavík vorstellen: Eine wunderhübsche, lebendige, bunte und einzigartige Stadt.

1/3 der Einwohner Islands wohnt hier und eines sag ich euch: Ein Lädchen/Café ist hipper als das nächste! Mit Kopenhagen, Barcelona oder Berlin kann Reykjavík locker mithalten. Zumindest in Sachen Lifestyle, Mode und Architektur. An der Größe hapert’s dann halt. Aber ich persönlich mag kleine, übersichtliche Städte sowieso lieber!

Nun seht doch selbst, ich habe meine Kamera kaum aus der (verfrorenen) Hand legen können.

Wir wohnten in einem kleinen „Hotel“ (eigentlich ein Restaurant, man musste erst mal durch das Lokal und die Bar, um zu den Zimmern zu gelangen! –> OK Hotel) direkt an der Laugavegur, der Haupteinkaufsstraße Reykjavíks. Wirklich zum Shoppen kamen wir nicht, weil wir so viel unterwegs waren – das war allerdings bei DEN Preisen auch besser fürs Geldbörserl! Trotzdem: Allein die Auslagen und Häuschen waren einfach schön anzusehen und mal etwas anderes als die üblichen Ketten, die man in Hauptstädten in den Einkaufsstraßen findet.

Reykjavík LaugavegurShop auf der LaugavegurHidden Shop – LaugavegurUrban Garden

Conceptstore Laugavegur

Café Babalú

Reykjavik Urban GrafittiBlick über Reykjavík

Ausblick über die Stadt von der Dómkirkjan

Die Harpa Concert Hall ist wirklich ein eindrucksvolles Gebäude, ein sehr dankbares Fotomotiv noch dazu! Geht auf jeden Fall auch hinein, wenn ihr in Reykjavík seid, das dürft ihr euch nicht entgehen lassen.

Harpa Concert Hall Harpa Concert Hall Inside

Harpa Concert Hall by night

Harpa Concert HallAm bzw. rund um den Hafen gibt’s alles zu sehen: hübsche, alte Gebäude, moderne Architektur, kleine Gässchen, die Hafenstraße, und und und. Wenn ihr mal dort seid: Nehmt euch einfach Zeit und lasst euch durch die Straßen treiben  – in dieser Stadt gibt es so vieles zu entdecken!HafenReykjavík Hafen Hafen-PanoramaIcelandic House HafenstraßeReykjavik @ NightGrafitti Sigur RósZum Schluss noch zwei Frühstücks-Tipps: In beiden Lokalen (Laundromat Café und Prikid) wurden wir von unglaublich nettem Personal empfangen, das Essen war innerhalb von 10 Minuten am Tisch und noch dazu echt lecker – wenn auch extrem deftig. Am zweiten Foto sehr ihr einen French Toast mit Pancakes, Speck und Käse und Ahornsirup. Ich dachte, alles käme irgendwie einzeln aber nein: Es war ein RIESEN-SANDWICH mit allem drin/drüber – Ziemlich sättigend sag ich euch! Noch eine kleine Vorwarnung: Steckt ein wenig mehr Geld ein, als wenn ihr hier Frühstücken geht.

Frühstück @ LaundromatLaundromat Café

Frühstück @ PrikidPrikid

Also zusammenfassend: Irgendwann, wenn ich mal im Lotto gewonnen hab, flieg ich nach Reykjavík, gehe drei Mal am Tag essen, dazwischen Shoppen und komm als neuer (wahrscheinlich ein bisschen korpulenterer) Mensch wieder zurück 🙂

War jemand von euch schon mal in Reykjavík oder hat vor, in nächster Zeit hinzufliegen?

Eines ist klar: Island, ich komme wieder!

Eure Alex

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