Himbeer-Tiramisu

Ich weiß ja nicht wie es euch geht aber ich kann den Frühling tatsächlich gar nicht mehr erwarten. Nach meiner Island-Reise kann ich jetzt mit einer Überdosis Schnee und Wind getrost in die wärmere Jahreszeit starten.
Aber naja, wenn ich so aus dem Fenster schaue, muss ich mich noch gedulden. Tja, dann muss man sich den Sommer eben reinholen! Am liebsten backe bzw. koche ich ja schon mit saisonalem Obst und Gemüse aber ab und zu kann man ja eine Ausnahme machen, vor allem wenn es um HIMBEEREN geht!

Das Himbeer-Tiramisu, das ich euch heute vorstelle, ist herrlich einfach und schnell zu machen und schmeckt wirklich himmlisch. Ich muss noch dazu immer an einen meiner Herzensmenschen denken, wenn ich es mache – von ihr habe ich das Rezept bekommen, nachdem ich einfach nicht genug von dem Tiramisu bekommen konnte.

Also, jetzt zum wirklich interessanten Teil dieses Beitrags: Das Rezept.

Zutaten:
500 ml Schlagobers (=Sahne)
400 g Mascarpone
300 g Himbeeren (habe tiefgekühlte gekauft, frische sind noch so unglaublich teuer)
etwa 100 g Staubzucker (Puderzucker) – wobei ich das aber ehrlichgesagt eher nach Gefühl „abwiege“ also einfach die Creme koste, ob sie mir süß genug ist!
1 Pkg. Vanillezucker oder ihr macht es wie ich und nehmt eine Vanilleschote
4 cl Rum
¼ l Kaffee
etwa 60 Biskotten (Löffelbiskuits)
Saft einer halben Orange (oder nach Belieben Zitrone/Limette – nehmt, was ihr grad im Haus habt)
Kakaopulver zum Bestreuen

Zutaten

… uuuuund ACTION:
Püriert als erstes 150 g der Himbeeren mit einem Stabmixer. Schlagt die Sahne auf und gebt nach und nach Staubzucker, Vanillezucker (oder das frische Vanillemark) sowie den Saft der Orange hinzu. Nun rührt die Mascarpone löffelweise unter. Zu guter Letzt hebt vorsichtig die restlichen, ganzen Himbeeren unter.

Himbeer-Mascarpone-Creme

Nun geht’s ans Basteln: Verrührt Rum und den (idealerweise schon ein wenig abgekühlten) Kaffee, tränkt die Biskotten kurz darin und legt damit eine Form eurer Wahl damit aus.

Dann streicht die Creme darüber, anschließend noch eine Lage Biskotten darauf legen. So geht’s munter weiter, bis Creme und Biskotten aufgebraucht sind. Achtet nur darauf, dass die letzte Schicht aus Creme besteht.

Stellt das Ganze für einige Stunden kalt und bestreut es direkt vor dem Anrichten mit Kakao.

Ich habe diesmal keine „klassische“ Form genommen sondern mehrere Einmachgläser damit gefüllt. Vorteil #1: Sieht toll aus. Vorteil #2: Ihr habt Gäste, die das Dessert nicht ganz aufessen konnten, weil ihre Bäuche schon so voll mit anderen Leckereien sind? Sie können die Einmachgläser einfach verschließen und sich mit nach Hause nehmen. Ich wette, sie freuen sich am nächsten Tag nicht nur darüber noch was vom Tiramisu zu haben, sondern auch über das hübsche Glas.

Himbeer-Tiramisu

Probiert es doch mal selbst, es kann wirklich nichts schief gehen! Noch mehr würden wir uns freuen, wenn ihr eure Werke dann auf Instagram postet und mit #zweivonsechs verseht. So könnt ihr uns eure bestimmt wunderbaren Ergebnisse zeigen!

So, genug geschrieben – jetzt geht’s den Himbeeren an den Kragen!

Euch noch einen schönen Sonntag,
Eure Alex

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